Marktforschung in Tschechien
Tschechien ist eine der stabilsten und erfolgreichsten post-kommunistischen Länder von Mittel- und Osteuropa. Das Wachstum in Jahre 2000-2004 wurde durch Exportgeschäfte mit der EU, hauptsächlich mit Deutschland, und durch starke Erholung von Auslands- und Inlandsinvestitionen unterstützt. Die Binnennachfrage hat die wichtigere denn je Funktion der Untermauerung des Wachstums, als Zinssätze sinken und die Verfügbarkeit von Kreditkarten und Hypotheken wächst. Das Leistungsbilanzdefizit von ungefähr 5% des BIPs fängt an zu fallen, als die Nachfrage für tschechische Produkte in der EU steigt. Die Inflation steht unter Kontrolle.
Der neuliche Beitritt in die EU gibt den weiteren Antrieb und die Richtung für strukturelle Reformen. Im frühen Jahr 2004 führte die Regierung die Erhöhung der Mehrwertsteuer durch und festigte die Berechtigung auf Sozialleistungen mit der Absicht, den Abstand in der öffentlichen Finanzwirtschaft auf 4% des BIPs in 2006 herunterzubringen; allerdings schwierigere Gesundheitswesen- und Renten-Reformen werden bis der nächsten Wahl warten müssen. Die Privatisierung des staatseigenen Telekommunikationsunternehmens Cesky Telekom ist für 2005 geplant. Intensivierte Restrukturierung von großen Unternehmen, Verbesserungen im Finanzsektor und effektive Nutzung zur Verfügung stehenden Geldmittel der EU sollten das Wachstum der Erträge steigern.







Kartenausschnitt vergrößern