Marktforschung in Slowenien
Slowenien mit seinen historischen Verbindungen zu Westeuropa genießt das BIP pro Kopf, das wesentlich höher als bei anderen Übergangswirtschaften von Mitteleuropa liegt. Slowenien war das erste Übergangsland, das im März 2004 von der Weltbank vom Schuldner Status auf das Niveau des Donor Partners gestuft wurde. Die Privatisierung der Wirtschaft schritt in 2002-2004 mit vorverlegtem Tempo voran. Trotz trüber Entwicklung in Europa hat Slowenien in Jahre 2001-2004 das moderate Wachstum beibehalten.
Strukturelle Reformen zur Verbesserung vom wirtschaftspolitischen Umfeld haben größere ausländische Beteiligung in der Slowenischen Wirtschaft ermöglicht und haben geholfen, die Arbeitslosigkeit abzusinken. Weitere Maßnahmen, um die Inflation zu dämpfen, sind dennoch nötig. Die Bestechlichkeit und hohes Maß an der Abstimmung zwischen der Regierung, dem Geschäft und der Politik der Zentralbank waren im Vorfeld des Beitritts Sloweniens in die Europäische Union am 1. Mai 2004 den Erlass zu Bedenken.
Mitte 2004 stimmte Slowenien zu, den Euro bis 2007 zu übernehmen, und deswegen muss das Land seine Verschuldung, Haushaltsdefizit, Zinssätze und Inflationsniveau innerhalb der EU Maastricht Kriterien aufhalten.







Kartenausschnitt vergrößern