Marktforschung in Slowenien

Scouts/Interviewer in den Ballungsräumen:*
Ljubljana, Maribor, Celje
*weitere Präsenzen auf Anfrage
Hauptstadt:
Laibach
Fläche:
20.151 km²

Slowenien mit seinen historischen Verbindungen zu Westeuropa genießt das BIP pro Kopf, das wesentlich höher als bei anderen Übergangswirtschaften von Mitteleuropa liegt. Slowenien war das erste Übergangsland, das im März 2004 von der Weltbank vom Schuldner Status auf das Niveau des Donor Partners gestuft wurde. Die Privatisierung der Wirtschaft schritt in 2002-2004 mit vorverlegtem Tempo voran. Trotz trüber Entwicklung in Europa hat Slowenien in Jahre 2001-2004 das moderate Wachstum beibehalten.

Strukturelle Reformen zur Verbesserung vom wirtschaftspolitischen Umfeld haben größere ausländische Beteiligung in der Slowenischen Wirtschaft ermöglicht und haben geholfen, die Arbeitslosigkeit abzusinken. Weitere Maßnahmen, um die Inflation zu dämpfen, sind dennoch nötig. Die Bestechlichkeit und hohes Maß an der Abstimmung zwischen der Regierung, dem Geschäft und der Politik der Zentralbank waren im Vorfeld des Beitritts Sloweniens in die Europäische Union am 1. Mai 2004 den Erlass zu Bedenken.

Mitte 2004 stimmte Slowenien zu, den Euro bis 2007 zu übernehmen, und deswegen muss das Land seine Verschuldung, Haushaltsdefizit, Zinssätze und Inflationsniveau innerhalb der EU Maastricht Kriterien aufhalten.

Soziodemographie

Bevölkerung
2.005.692
(Stand
07/2009)
Alterstruktur
0-14 Jahre:
13,5%
(männlich
139.880
/ weiblich
131.826)
15-64 Jahre:
69,9%
(männlich
707.219
/ weiblich
695.470)
65 Jahre und älter:
16,5%
(männlich
129.662
/ weiblich
201.635)
(Stand
2009)
Wachstumsrate Population
-0,11%
(Stand
2009)
Ethnische Gruppen
Slowenen 83,1%, Serben 2%, Kroaten 1,8%, Bosniaken 1,1%, Andere oder unspezifiziert12% (2002 census)
Regierungsform
Parlamentarische Republik

Wirtschaft

Wirtschaftszweige Anteile Industrie
33,4%
(Stand 2008)
Wirtschaftszweige Anteile Landwirtschaft
2,2%
Wirtschaftszweige Anteile Dienstleistungen
64,3%
BIP - reales Wachstum
4.3%
Investitionsrate
28,0%
(Stand 2008)
Inflationsrate
5,7%
Arbeitslosenrate
6,7%
(Stand 2008)
Exporte in Mrd. $
29,59
(Stand 2008)
Importe in Mrd. $
33,43
(Stand 2008)
Exportländer
Deutschland 22,1%, Tschechien 17,3%, Russland 9,2%, Ungarn 6,7%, Österreich 5,1%, Polen 4,9%, Süd Korea 4,7%
Importländer
Deutschland 21,4%, Tschechien 12,6%, Frankreich 6,7%, Italien 6,4%, Polen 6,2%, Ungarn 6%, Österreich 5,8%, UK 4,8%