Marktforschung in Schweden
Unterstützt von Frieden und Neutralität über das ganze 20. Jahrhundert hat Schweden einen beneidenswerten Lebensstandard erreicht, unter einem gemischten System von hoch-technischem Kapitalismus und einem umfassenden Nutzen des Sozialwohls. Es hat ein modernes Verteilungssystem, exzellente internationale und externe Kommunikationen und eine geschickte Arbeiterstärke.
Nutzholz, Wasserkraft und Eisenerz machen die Ressourcengrundlage aus, welche stark am ausländischen Handel orientiert ist. Firmen, die im privaten Besitz sind, machen über 90,0% des industriellen Ausstoßes aus, von denen der Sektor des Ingenieurwesens 50,0% des Ausstoßes und des Exports ausmacht. Die Landwirtschaft macht nur 2,0% des Bruttoinlandsproduktes und 2,0% des Arbeitsmarktes aus. Aus der Übergabe der Regierung in die Finanzdisziplinen resultierte ein beträchtlicher Budgetüberschuss im Jahr 2001, welcher um mehr als die Hälfte im Jahr 2002 gekürzt wurde. Als Grund dafür gilt das globale langsamer Werden der Wirtschaft, sinkende Staatseinnahmen und erhöhte Ausgaben. Die schwedische Zentralbank strebt eine Preisstabilität mit einem Inflationsziel von 2,0% an. Das Wachstum blieb im Jahr 2003 schleppend, rappelte sich aber 2004 wieder auf.
Am 14. September 2003 zogen die schwedischen Wähler den Eintritt in das Euro-System zurück, beunruhigt über dessen Einfluss auf die Demokratie und Souveränität.







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