Marktforschung in Norwegen
Die norwegische Wirtschaft ist eine florierende Bastion des sozialen Kapitalismus, welche eine Kombination aus der freien Marktaktivität und einem staatlichen Eingreifen fördert. Die Regierung kontrolliert solche Schlüssel-Gebiete wie den zentralen Erdöl-Sektor (durch umfangreiche staatliche Betriebe). Das Land ist reich ausgestattet mit Rohstoffquellen – Erdöl, Wasserkraft, Fischereien, Wäldern und Mineralien – und ist enorm abhängig von ihrer Ölproduktion und den internationalen Ölpreisen, da Öl und Gas ein Drittel aller Exporte ausmachen. Nur Saudi-Arabien und Russland exportieren noch mehr Öl und Gas als Norwegen.
Norwegen entschied sich während des Volksentscheides im November 1994 nicht der EU beizutreten; trotzdem trägt es beträchtlich zum EU-Budget bei. Die Regierung ist mit der Privatisierung voraus geschritten. Mit wohl der höchsten Lebensqualität weltweit ist Norwegen dennoch besorgt über die Zeit in den nächsten zwei Jahrzehnten, wenn Öl und Gas beginnen ausgeschöpft zu sein. Dementsprechend hat Norwegen sein durch Öl angestiegenen Budgetüberschuss in einem Regierung Erdöl Fond angelegt, welcher im Ausland angelegt ist und nun einen Wert von mehr als 150 Milliarden Dollar hat. Nach dem glanzlosen Wachstum von 1,0% im Jahr 2002 und 0,5% 2003 holte das Bruttoinlandsprodukt-Wachstum im Jahr 2004 bis zu 3,3% auf.







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